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Kürbis-Ingwer-Rahmsuppe mit Garnele und Jakobsmuschel

Es wird Herbst, und auf allen Märkten liegen wieder haufenweise verschiedenste Kürbissorten herum. Für mich haben sich in den letzten Jahren der Hokaido sowie der Muskat-Kürbis als die Objekte der Begierde herausgestellt, sie haben den angenehmsten Geschmack von den Kürbissen, die man hier bekommt. Beim Hokaido kommt dazu, dass er komplett, also mit Schale (natürlich ohne die Kerne…) verarbeitet werden kann, bei der Vorbereitung entfällt das Schälen. Für dieses Rezept können beide Kürbissorten verwendet werden, ich habe für die Photos den Hokaido gewählt.

Folgende Zutaten werden benötigt:

1 Hokaido-Kürbis
1 Stück Lauch, ca. 15cm
2 Karotten
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer, ca. 5cm
100 ml Weißwein
100 ml Brühe
100 ml Sahne
2-3 EL Weißweinessig
Öl, Brauner Zucker, Mehl
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 Jakobsmuschel und
1 Garnele pro Person

Der Kürbis wird in gleichmäßige Stücke geschnitten,

Karotte und Lauch werden gewürfelt,

Ingwer und Zwiebel fein geschnitten.

Es gibt einen einfachen Trick, um Ingwer zu schälen: Man nimmt einen Kaffeelöffel und streicht mit der Kante den Ingwer entlang und voila! ist derselbe geschält. Schadstellen und Knoten werden dann mit dem Messer entfernt.

Zwiebel und Lauch werden kurz in Öl angeschwitzt, Kürbis, Karotte und Ingwer werden hinzugegeben. Wenn Zwiebel und Lauch farblos weich geschwitzt sind, werden Zucker und Mehl darüber gestreut und kurz abgeröstet. Mit Weißwein und Essig ablöschen,

die Flüssigkeit verkochen lassen und mit der Brühe auffüllen, bis der Kürbis knapp bedeckt ist. Einen Schuss der Sahne hinzugeben und alles so lange köcheln lassen, bis der Kürbis gestampft werden kann.

Mit Salt, Pfeffer, Muskat und Honig würzen und mit einem Stabmixer durchmixen. Die Suppe wird durch ein Sieb gestrichen und mit Sahne auf die gewünschte Konsistenz gebracht.

In einer heißen Pfanne werden die Jakobsmuscheln sowie die Garnelen in Öl mit einem Stich Butter kurz scharf angebraten, gesalzen und in die Suppenteller gegeben. Die Suppe wird darüber gegeben und (auf Wunsch) mit einem Löffel geschlagener Sahne gekrönt.

Dieses (leicht abgeänderte) Rezept habe ich aus einem der hervorragenden Kochkurse “Weisenheim am Herd” des Restaurants Admiral in Weisenheim am Berg.

Guten Appetit!

Heut’ geht’s mir gut! 😎

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