Jonny Turista – Köln – Quickie

Es ist schon erstaunlich, was man mit der richtigen Ausleuchtung und einem geschickt gewählten Blickwinkel ausrichten kann. Vor einiger Zeit wollten wir nach einem arbeitsreichen Tag in eine nette Tapasbar gehen, und aufgrund der Darstellung im Internet wählten wir das Jonny Turista im Mauritiussteinweg 74 in Köln aus.

Leider stand der von uns reservierte Tisch direkt neben der Türe, mitten im konstanten Zug. Und da es draußen kalt und nass war, war es richtig ungemütlich. Dass die Stühle alle wackelig waren und die Sauberkeit des Tischs … verbesserungsfähig war, hat uns erst einmal nicht gestört. Irgendwann – nach ca. 10 Minuten! – kam dann jemand, um unsere erste Bestellung aufzunehmen, die auch kurz darauf gebracht wurde. Zur Hälfte. Auf die andere Hälfte warteten wir dann noch einmal 20 Minuten.

Das Essen an sich war gut. Wir hatten uns aus der reichhaltigen Speisekarte Oliven, saure Sardellen und Patatas Bravas sowie Speckdatteln, frittierte Sardellen und eine Kartoffel-Tortilla bestellt. Was will man daran auch falsch machen? Na ja, die Tortilla war, nachdem sie mal gekommen war, komplett trocken, die stand wahrscheinlich die ganze Wartezeit in der Küche rum, und die frittierten Sardellen, auf die wir ebenfalls so lange hatten warten müssen, war komplett mit Fett durchtränkt. Auch hier darf davon ausgegangen werden, dass sie schon lange fertig, aber einfach nicht geliefert worden waren. Ob diese Probleme in der Abstimmung zwischen Küche und Service oder nur auf einer der beiden Seiten lagen kann ich nicht sagen, es war mir auch egal. Ich habe mich einfach nur darüber geärgert, aber nachdem auch die dritte Erinnerung ins Leere lief, haben wir aufgegeben und bezahlt. Was im Übrigen verblüffend schnell über die Bühne ging.

Noch eine Anmerkung: Wir waren zu siebt und haben deshalb von den oben aufgeführten Speisen jeweils zwei bzw. drei Portionen bestellt, wir sahen das als den Einstieg in einen langen, gemütlichen Abend an, der von vielfältigen Genüssen begleitet werden sollte. Wir haben den Abend genossen, und es hat auch sehr gut geschmeckt, allerdings haben wir den Genuss in einem anderen Restaurant gefunden, in dem wir entsprechend gut bedient wurden. Aber das ist eine andere Geschichte.

Heut’ geht’s mir gut. 😎

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