Kham – Hamburg

Schade.

Eigentlich machte das Restaurant einen netten Eindruck auf mich. Die Tische auf der Straße sahen einladend aus, die Speisekarte zeigt asiatische Vielfalt, die Gäste, die das Restaurant verließen, wirkten zufriedengestellt. Also setzte ich mich hinein. ließ mir die Karte bringen und wählt einmal Horenso (Spinat mir Sesamsoße) und die Bento Box Nummer 3. Ja, auf der Karte stehen erst einmal nicht unbedingt die typisch japanischen Gerichte, sondern eher tibetanische Speisen, aber das muss ja nichts heißen. Als aber der Spinat kam, und ich alleine davon schon hätte satt werden können, da hätte mir auffallen müssen, dass mich mehr erwartet als das normale japanische Abendessen.

Die Hauptspeise dann sah auch gut aus: Sushi, Sashimi, Tempura, eingelegtes Gemüse, Hühnchen in irgendeiner Soße. Der Anblick macht aber leider nur einen kleinen Teil des Essensgenusses aus: Der Geschmack, die Textur sind die Hauptsache. Was ist Sushi? Ersteinmal Reis. Und dieser war leider viel lange schon gekocht (er war eiskalt und war wohl im Kühlschrank gelagert worden), der Fisch auf dem Sushi hatte schon bessere Tage gesehen, und das Tempura war offensichtlich schon vor einiger Zeit frittiert worden: Es bog sich durch, die unteren Stücke waren schon miteinander verklebt. Ich lasse selten etwas stehen, in diesem Fall aber habe ich – nach Begleichen der Rechnung, die in keinster Weise reduziert wurde – relativ schnell das Lokal verlassen. Dass dieses keinen offen ersichtlichen Nichtraucherbereich aufweisst unterstreicht nur meinen Eindruck.

Fazit: Sushi ist ein Essen, das KEINERLEI Fehler verzeiht. Hier wurden gleich mehrere Fehler gemacht, die nur einen Schluss zulassen: Never Again!

Heut’ geht’s mir gut! 😎

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